Unsere körpereigenes Verteidigungssystem leistet Unglaubliches. Es wehrt unentwegt Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten ab, von denen es in unserer Umwelt nur so wimmelt und die zum Teil lebensgefährliche Erkrankungen hervorrufen können. Wie wichtig ein funktionierendes Immunsystem für uns ist, merkt man immer nur dann, wenn es geschwächt oder gestört ist. Die unausweichliche Folge: Wir werden krank! Doch welche Verteidigungsmöglichkeiten hat unser Organismus eigentlich, und was passiert beim Bekämpfen von „Eindringlingen“?

Die meisten Krankheitserreger schaffen es gar nicht, in den Körper ein- bzw. weiter vorzudringen. Dafür sorgen in erster Linie unsere Haut und die Schleimhäute als physische und chemische Barrieren.

Speichel und Tränenflüssigkeit enthalten spezielle Enzyme, welche bereits die meisten Keime abtöten. Auch der Verdauungstrakt ist bis zu einem gewissen Grad durch die Magensäure geschützt und bildet für viele Erreger ein unüberwindbares Hindernis.

Feind erkannt

Hat ein Erreger es geschafft, die erste Verteidigungslinie zu passieren, tritt ein wirksames Abwehrsystem auf den Plan. Einzige Voraussetzung: Der Eindringling muss als „fremd“ erkannt werden. Ist dies der Fall, beginnt die angeborene (unspezifische) Immunabwehr mit ihrer Arbeit. Die spezifische Immunabwehr hingegen wird im Laufe des Lebens erworben, sobald wir mit Keimen in Kontakt kommen. Gedächtniszellen „erinnern“ sich daran und ermöglichen, gemeinsam mit den bei der Ersterkrankung entstandenen Antikörpern, eine schnelle und gezielte Abwehrreaktion. 

Gemeinsam stark

Die spezifische und die unspezifische Immunabwehr sind eng verbunden. Nur so sind komplexe Immunreaktionen möglich, die uns effektiv schützen können. Beide Systeme verfügen über besondere Elemente, bei denen man die humoralen und die zellulären unterscheidet. Die humorale Immunabwehr basiert auf löslichen Komponenten, wie bakterienabtötenden Enzymen im Speichel oder der Tränenflüssigkeit, sowie Antikörpern und Zytokinen. Letztere sind Botenstoffe, die von den Abwehrzellen produziert werden und die Immunreaktion steuern. Unter der zellulärenImmunabwehr hingegen versteht man alle Zellen, die Eindringlinge direkt angreifen. Dazu zählen z. B. Makrophagen, Granulozyten, B- und T-Lymphozyten, die alle zur Gruppe der weißen Blutkörperchen, den sogenannten Leukozyten, gehören. 

Viele Zellen - ein Ziel

Die eben genannten weißen Blutzellen werden im Knochenmark gebildet und im lymphatischen Gewebe – Lymphknoten, Milz, Thymus und Mandeln – quasi „programmiert“. Danach zirkulieren sie im Blut oder wandern weiter ins Gewebe, um dort auf ihren Einsatz zu warten. Man unterscheidet vier Arten dieser Zellen : Granulozyten kommen am häufigsten vor und bilden die erste Welle der Bakterienabwehr. Sie können ins Gewebe wandern, sind dort an Entzündungsreaktionen beteiligt und können Parasiten und andere Krankheitserreger unschädlich machen. Die beiden Lymphozyten-Vertreterspielen eine bedeutende Rolle bei der spezifischen Abwehr. B-Lymphozyten finden sich überwiegend in der Milz und den Lymphknoten, bilden spezifische Antikörper, die fremde Strukturen erkennen können, aber auch bei Allergien eine besondere Rolle spielen. T-Lymphozyten hingegen „organisieren“ die Abwehr und übermitteln durch Botenstoffe Nachrichten u. a. an Fresszellen und B-Lymphozyten, damit diese aktiv werden. Monozyten sind sehr große Zellen, die sich, sobald sie die Blutbahn verlassen, im Gewebe zu Makrophagen entwickeln. Diese können, wie auch die Granulozyten, Bakterien, Mikroorganismen, Zelltrümmer und sonstige Partikel aufnehmen, auflösen oder speichern. Deshalb bezeichnet man sie als Fresszellen.

Um unserer körpereigenen Abwehr bei ihren Höchstleistungen zu helfen, gibt es viele Möglichkeiten 

  • Bewegung & Sport aktivieren unsere Zellen, kurbeln das Immunsystem an und bauen Stress ab. 
  • Ab in die Natur! Sport draußen ist noch besser. Die frische Luft fördert die Durchblutung, durch die Sonne produziert der Körper Vitamin D, das wichtig für die Abwehrkräfte ist.
  • Viel trinken hilft dabei, krankmachende Stoffe auszuscheiden. Mindestens zwei Liter täglich – am besten Wasser oder Tee – sind ideal.
  • Stress reduzieren! Unsere Psyche ist ein wichtiger Faktor. Dauerstress führt zuvermehrter Kortisolausschüttung und zu einer Drosselung des Immunsystems.
  •  Ausreichend Schlaf (zwischen sieben und neun Stunden) ist extrem wichtig. Wachstumshormone werden ausgeschüttet, der Stoffwechsel wird angeregt und der Körper entgiftet. Bereits eine Nacht mit zu wenig Schlaf schwächt unser Immunsystem.
  • Auf den Darm achten! 70 Prozent aller Immunzellen, die uns schützen, befinden sich im Darm. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie am besten zusätzliche Maßnahmen zur Darmgesundheit sind hier von größter Wichtigkeit. 
  •  Vitamine und Zink unterstützen unsere Abwehr. Zink ist unverzichtbar für die Bildung von weißen Blutkörperchen, beugt Erkältungskrankheiten vor, mildert Krankheitsverläufe und besitzt antivirale Wirkung (Fieberblasen). Vitamin C wird bei Abwehrreaktionen in enormen Mengen verbraucht. Es veranlasst die Bildung von weißen Blutkörperchen, macht freie Radikale unschädlich und regeneriert weitere Antioxidantien. Vitamin D3 spielt eine zentrale Rolle bei der Ausbildung, Aktivierung und Steuerung des Immunsystems. Fehlt es, werden die T-Lymphozyten daran gehindert, Krankheitserreger zu bekämpfen. 

Wenn Sie einige von diesen Ratschlägen beherzigen, können Sie Ihr Immunsystem pushen und Krankheiten noch effizienter vorbeugen. Für eine optimale Vitaminzufuhr gibt es in Ihrer Apotheke viele wertvolle Nahrungsergänzungsmittel und Eigenprodukte. Cistus Immun in Saft- oder Kapselform sowie Vitamin D3 Tropen sind genau auf eine optimale Unterstützung des Organismus abgestimmt und helfen Ihnen dabei, Ihre körperliche Abwehr auf Vordermann zu bringen!

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