Ohne Zweifel sind Antibiotika wichtige und effektive Arzneimittel im Kampf gegen bakterielle Infekte. Umso mehr müssen wir darauf achten, diese im Ernstfall auch einsetzen zu können. Eine zu häufige Einnahme kann allerdings zu Resistenzen führen. Dabei kann die Genesung oft auch mit Heilpflanzen unterstützt werden – sodass ein Antibiotikum gar nicht erst nötig wird.

KAPLANDPELARGONIE

Die Kaplandpelargonie (Umckaloabo) ist eine aus Südafrika stammende Heilpflanze. Das therapeutische Potenzial des Wurzelextraktes wurde umfassend in über 30 Studien untersucht, dabei auch die Anwendung an Kindern, was eine zuverlässige Dosierung ermöglicht. Es wurden ihre immunmodulierende, zellschützende und antivirale Eigenschaften bestätigt. Auch eine Verkürzung der Krankheitsdauer bei Nasennebenhöhlenentzündungen und akuter Bronchitis sind nachgewiesen.

Alles ist gut, wie es aus den Händen der Natur kommt.

Johann Wolfgang von Goethe

THYMIAN - Der Klassiker bei Husten

Die Anwendung von Thymian bei Bronchitis und Katarrhen im Bereich der oberen Atemwege hat sich bis in die Gegenwart gehalten. Diese Heilpflanze enthält als bedeutsamsten Inhaltsstoff ein ätherisches Öl welches schleim- und krampflösend wirkt. Ebenso zeigen die Hauptkomponenten Thymol und Carvacrol eine stark antibiotische Wirksamkeit gegen gewisse Bakterien.

EFEU

Efeublätter wirken schleimlösend, krampflösend und antimikrobiell. Deshalb ist die Gabe von Efeu bei verschleimten Atemwegen und krampfartigen Hustenattacken sinnvoll. Besonders bewährt ist die Anwendung bei Kindern, die unter krampfartigem Husten leiden, aber auch ein schleimlösendes Mittel benötigen.

SPITZWEGERICH

Lange Zeit als hustenreizmildernde Schleimdroge angeführt, wird Spitzwegerich nun auch wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung durch enthaltene Iridoide und Flavonoide geschätzt. Er kann als Hustensaft, in Form des Husten-Bronchialtees, aber auch als Kombinationspräparat mit Efeu effektiv eingesetzt werden.

STERNANIS

Die Früchte des Sternanis haben durch ihre Inhaltsstoffe einen nachweislichen Effekt bei entzündlichen Beschwerden der Atemwege. Bei Husten und Heiserkeit hilft der Sternanis den Schleim zu verflüssigen und sorgt so für einen schnellen Abtransport.

EIBISCH

Eibisch eine ideale Ergänzung zu allen bisher genannten Arzneipflanzen. Dank der Schleimstoffe erfolgt rasch eine Hustreizlinderung. Die Wirkung von Eibisch entfaltet sich umso stärker, je länger die Schleimstoffe Kontakt mit den Schleimhäuten haben. Deshalb sollten kleine Dosen mehrmals täglich eingenommen und möglichst lange im Mund behalten werden. Lutschpastillen alle zwei bis maximal vier Stunden angewandt, können besonders tagsüber eine wertvolle Unterstützung im Kampf gegen Superinfekte sein.

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